Infrastruktur

Virtualisierung

VMware, Hyper-V oder Proxmox: Gemeinsam wählen wir die Virtualisierungsplattform, die Ihre Server mit weniger Hardware und höherer Verfügbarkeit betreibt, und bauen sie auf.

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Ein Server, viele Aufgaben

Die meisten physischen Server nutzen nur einen kleinen Teil ihrer Kapazität. Für jede Anwendung einen eigenen Server anzuschaffen, vervielfacht die Kosten für Hardware, Energie, Lizenzen und Wartung. Fällt ein Server aus, steht die Arbeit, die auf ihm läuft, still.

Virtualisierung betreibt auf einem einzigen physischen Server zahlreiche voneinander isolierte virtuelle Server. Die Hardware wird effizienter genutzt, ein neuer Server ist in wenigen Minuten bereitgestellt. In einem Cluster aus mehreren physischen Servern lassen sich die virtuellen Server eines ausgefallenen Hosts auf den übrigen neu starten.

Welche Plattform für welchen Bedarf?

Die eine richtige Plattform gibt es nicht. Bestehende Investitionen, die Gewohnheiten Ihres Teams, Ihr Lizenzbudget und Ihre Wachstumspläne müssen gemeinsam betrachtet werden. Die drei Plattformen, mit denen wir am häufigsten arbeiten:

PlattformStärkeFür wen
VMware vSphereAusgereifte Verwaltungswerkzeuge, breites Ökosystem und weit verbreitetes Know-how.Organisationen mit bestehender VMware-Investition, die erweiterte Funktionen benötigen.
Microsoft Hyper-VIm Lieferumfang von Windows Server enthalten; fügt sich nahtlos in Microsoft-Umgebungen ein.Unternehmen, die überwiegend Windows-Server einsetzen.
Proxmox VEOpen Source, keine Lizenzkosten; Enterprise-Support-Abonnement optional.Kostenbewusste Teams, die für Linux-Know-how offen sind.

Die Änderungen bei der VMware-Lizenzierung

Nach der Übernahme von VMware durch Broadcom wurden unbefristete Lizenzen eingestellt und die Produkte in Abonnementpaketen neu geordnet. Für viele Unternehmen haben sich die Verlängerungskosten deutlich verändert. Die Entscheidung zwischen dem Verbleib bei VMware, einer Neudimensionierung der Pakete oder dem Wechsel auf eine andere Plattform treffen wir mit Ihnen auf Basis konkreter Zahlen.

Private Cloud und mandantenfähige Umgebungen

Für Organisationen, die Ressourcen an mehrere Abteilungen oder Kunden verteilen, prüfen wir auch Private-Cloud-Plattformen mit Self-Service-Portal wie VMware Cloud Director.

Virtualisierung mit Unna

  1. Wir hören zuerst zu. Wir messen die tatsächliche Ressourcennutzung Ihrer bestehenden Server und bestimmen gemeinsam, wie kritisch jede Anwendung ist.
  2. Wir planen gemeinsam. Wir dimensionieren Plattform, Server- und Speicherhardware, Netzwerkdesign und Hochverfügbarkeitsarchitektur. Die Lizenzkosten beziehen wir vom ersten Tag an mit ein.
  3. Wir installieren und migrieren. Physische Server virtualisieren wir – oder migrieren von einer Plattform auf eine andere – nach einem festen Zeitplan. Vor jeder Migration erstellen wir ein Backup und testen die Anwendungen anschließend gemeinsam mit Ihnen.
  4. Wir bleiben an Ihrer Seite. Updates, Kapazitätsplanung und Performanceprobleme behalten wir auch nach der Installation im Blick.

Teil des Ganzen

  • Beim Backup konzipieren wir mit Veeam die Sicherung und schnelle Wiederherstellung virtueller Maschinen gleich zusammen mit der Installation.
  • Mit Netzwerk- und Server-Monitoring erkennen wir Ressourcenengpässe, bevor die Benutzer sie bemerken.
  • Gemeinsam prüfen wir, ob die Server im Büro oder im Rechenzentrum stehen sollen. Bleiben sie im Büro, bereiten wir auch den Serverraum entsprechend vor.
  • Mit unserem Service Servereinrichtung und -verwaltung übernehmen wir Betriebssystem, Updates und Sicherheitswartung der virtuellen Server.

Häufige Fragen

Ist der Wechsel von VMware auf eine andere Plattform riskant?

Nicht, wenn er geplant erfolgt. Zuerst erfassen wir alle virtuellen Maschinen, prüfen die Kompatibilität und beginnen mit kleinen, unkritischen Systemen. Vor jedem Schritt wird ein Backup erstellt und ein Weg zurück offen gehalten.

Braucht ein kleines Unternehmen Virtualisierung?

Wenn Sie zwei oder mehr Serverrollen haben, in der Regel ja. Dateiserver, Domänencontroller und Anwendungsserver als separate virtuelle Maschinen auf einem leistungsstarken Server zu betreiben, vereinfacht Verwaltung und Datensicherung.

Wie viele Server sind für Hochverfügbarkeit nötig?

Mindestens zwei physische Server und ein Speichersystem, auf das beide gemeinsam zugreifen können. Je nach Bedarf empfehlen wir auch hyperkonvergente Umgebungen mit drei Servern.

03 / UNNA

Der nächste Schritt für Ihr Unternehmen.

Sprechen wir über Ihre Anforderungen und planen gemeinsam.

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